Weihnachtsfahrt 2017

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Weihnachtsfahrt 2017

Ort: Die Päckchen wurden an Kindergärten, Schulen, einem Waisenhaus, einer Kinderklinik und einer Kinder-Krebsklinik sowie bei Hausbesuchen in Rumänien und Moldawien verteilt.
Weihnachten 2017.
Ziel: Wir haben vielen Kindern im Alter von 1 – 18 Jahren eine große Weihnachtsfreude gemacht.
Unsere Gruppe von 9 ehrenamtlichen Helfern aus dem Raum Forchheim, Pottenstein, Streitberg und Heiligenstadt machte sich mit großer Vorfreude auf, um mit 2 Fahrzeugen und 3000 Weihnachtspäckchen Kinder in Moldawien, Rumänien und Ungarn zu beschenken. Die Päckchen wurden wie jedes Jahr von Kindern vieler Schulen, Kindergärten und Privatpersonen aus den Landkreisen Bamberg, Forchheim, Erlangen und Bayreuth liebevoll gepackt und vom „Treff der Jugend“ Heiligenstadt beladen.

„Für viele Kinder ist dieses Paket das einzige Geschenk für Weihnachten“

Wir beschenkten erstmals die Kinder einer Kinderklinik in einer westrumänischen Stadt. Dort erzählte die Leiterin des Krankenhauses, dass für viele Kinder dieses Paket das einzige Geschenk für Weihnachten sein wird. Hier sind Kinder untergebracht, die nach der Entbindung von der Mutter zurückgelassen wurden. Wir übergaben Päckchen für Kinder, deren kranke Eltern von der von uns unterstützten Palliativstation zu Hause medizinisch betreut und versorgt werden. Danach besuchten wir die Kinderkrebs-Klinik in Cluj. Wir verteilten an über 20 weiteren Stationen Päckchen (Kinderheim, Waisenhaus, verschiedene Kirchengemeinden, Schulen, Kindergärten und Familien).

„Überall konnte man dabei strahlende Kinderaugen sehen, ja selbst einigen aus der Gruppe standen bei der Übergabe der Päckchen an die Kinder Tränen in den Augen.“

Überall konnte man dabei strahlende Kinderaugen sehen, ja selbst einigen aus der Gruppe standen bei der Übergabe der Päckchen an die Kinder Tränen in den Augen. An einigen Stellen überreichten uns die Kinder als Dank selbstgebastelte Bilder und sangen Weihnachtslieder und tanzten in traditioneller Tracht. Außerdem besuchten wir ein Altenheim, das ausschließlich mit 30 deutschen Frauen und Männern belegt ist. Hier freuen sich die Bewohner außer über Lebkuchen, Bonbons und Schokolade, dass sie uns ihr Befinden und ihre Erlebnisse erzählen konnten. Bei der diesjährigen Weihnachtsfahrt haben wir 24 Stationen angefahren, 3.020 Päckchen verteilt, 1 Ölleitung repariert und haben insgesamt 3.300km zurück gelegt. Wir danken allen Schulen, Kindergärten, Familien und Spendern für die liebevoll gepackten Geschenke und Unterstützung die diese Fahrt möglich gemacht haben. Von den Kinder aus Rumänien, Moldawien und Ungarn ein herzliches Dankeschön!
Übergabe von Weihnachtspäckchen

Übergabe von Weihnachtspäckchen

freudige Kinder mit ihren Päckchen

freudige Kinder mit ihren Päckchen

Weitere Bilder zur Weihnachtsfahrt finden Sie in unserer Bilder-Galerie auf der Hauptseite.
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Patenschaften für Kinder

Ort: Rumänien

In Planung: ab 2018

Ziel: Vermittlung und Betreuung von Patenschaften

Der Verein „Maranatha – Hoffnung durch Hilfe e.V.“ aus dem Landkreis Forchheim musste aus personellen Gründen seine Tätigkeit zum Jahresende 2017 einstellen. Die über Maranatha bestehenden Patenschaften werden künftig über den Verein „Lasst uns gehen e.V.“ abgewickelt – dadurch ändert sich für die Patenkinder/-familien in Rumänien nichts, für diejenigen, die bereits Patenschaften haben, ändert sich die Kontonummer des Empfängers. Spendenquittungen werden über ab 2018 über den Verein „Lasst uns gehen“ ausgestellt.

Bei Fragen zu Themen Patenschaften Allgemein wenden Sie sich bitte an:

 

Bei Interesse an neuen bzw. bei Fragen zu bestehenden Patenschaften wenden Sie sich bitte an:

Eine Webseite sowie ein neuer Flyer befinden sich im Aufbau und werden baldmöglichst an dieser Stelle zur Verfügung gestellt.

Um was geht es bei den Patenschaften:

Auch in Rumänien leiden Kinder in den zahlreichen ärmeren und armen Regionen am meisten, besonders wenn sie in zerrütteten Verhältnissen leben. Je besser die Kinder unterstützt werden können, desto eher kann auch der Not der Betroffenen begegnet und nachhaltig in ihre Zukunft investiert werden. Das Engagement im Rahmen der Patenschaften für Kinder und/oder Familien (Eltern, Elternteile, Großeltern, Kinder in Kinderheimen) hat im Laufe der Zeit gezeigt, dass eine derartige Form der Hilfe (gepaart mit regelmäßigen Kontakten zu den Kindern) die wohl beste Unterstützung ist. Auch wenn eine Rundum-Versorgung mit allen lebensnotwendigen Dingen nicht möglich ist, so ist durch den ständigen Kontakt und durch Unterstützung in wesentlichen Bereichen wie Lebensmittel, Kleidung, Schulmaterial, Holz/Gas/Strom sowie Hilfe bei Behördengängen und ggf. auch im Bereich der medizinischen Versorgung (Arztbesuche, Kauf von Medikamenten) ein Minimum an Hilfe sichergestellt. Diese kontinuierliche Hilfe gehört für viele der Betroffenen zu den wichtigen Schritten auf dem Weg in und für eine bessere Zukunft.

Wie kann man Pate werden?

  • Bitte informieren Sie sich über die uns bekannt gewordenen Kinder und/oder Familien in derartigen Verhältnissen, die z.Zt. auf der Suche nach Paten sind. (An dieser Stelle wird ein Link zu den zu vermittelnden Patenkindern erscheinen).
  • Wenn Sie sich entschieden haben, füllen Sie bitte das Antragsformular des Patenschafts-Flyers aus und senden es an uns zurück (per Post/per Mail) – wir werden uns umgehend bei Ihnen melden: (An dieser Stelle wird ein Link zu dem Patenschafts-Flyer erscheinen)
  • Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte:
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Unterstützung Palliativstation

Ort: Oradea, Rumänien.
Seit: November 2017.
Ziel: Um schwerkranken Patienten, Schmerz-Patienten und Sterbenden ein Zuhause zu geben und medizinisch zu versorgen.
Im Jahre 2012 wurde für aus-therapierte Krebspatienten ein Hospiz-Gebäude geplant. Im Mai 2015 wurde mit dem Bau begonnen. Leider ruht die Baustelle schon seit 1 1/2 Jahren, da die ausführende Baufirma, die den Rohbau nur zu den Materialkosten erstellen wollte, in große finanzielle Schwierigkeiten geraten ist. In diesem Gebäude sollten die vielen, von den Kliniken aus-therapierten Krebspatienten eine würdevolle und rund um die Uhr betreute Zeit verbringen können. Deshalb suchen  wir weiterhin nach Sponsoren und Spendern. Bisher werden die Patienten von den beiden Ärzten und Betreuerinnen medizinisch und liebevoll zu Hause betreut und auf das Lebensende vorbereitet. Der leitende Arzt erzählte uns, dass sie sich heuer bereits von mehr als 120 Erwachsenen und Kinder verabschieden mussten. Allerdings erzählte er bedauernd auch, dass immer öfters das Geld für die nötigen Schmerzmittel fehlt.
bisheriges Verwaltungsgebäude der Palliativstation

bisheriges Verwaltungsgebäude der Palliativstation

   
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Ort: Odorheiu, Rumänien
Seit: 2011
Ziel: Materielle und finanzielle Unterstützung des Waisenhauses um den Fortbestand eines der wenigen großen Waisenhäuser in Rumänien zu sichern.
Finanzielle Zuwendungen und Spenden sichern den Fortbestand des großen Waisenhaus in Odorheiu mit ca. 160 Kinder. Ohne diese Hilfen würde diese wichtige Einrichtung geschlossen werden. Seit mehreren Jahren werden immer mehr Waisenhäuser in Rumänien, Moldawien und Ukraine  aus finanziellen Gründen geschlossen und die Kinder und Jugendlichen werden dann Pflegeeltern zugewiesen, oder sich z.T. selbst überlassen. Vor einigen Jahren machte man uns auf das in Not geratene Waisenhaus in Odorheiu Secuest (Rumänien) aufmerksam. Es wurde vor 20 Jahren von einer Schweizer Organisation etwas überdimensioniert gebaut und dann an 12 griech./katholischen Nonnen übergeben. Das Haus beherbergt mittlerweile überwiegend 160 Waisenkinder und von Eltern verlassene Kinder. Sie werden dort vorbildlich von den Nonnen versorgt, betreut, ausgebildet und auf das spätere Berufsleben vorbereitet und durch Suche von Unterstützern z.T. ein Studium vermittelt. Da das Haus von staatlicher Seite nur sehr geringe finanzielle Unterstützung bekommt und durch die Wirtschaftskrise 2009/10 und den ständig steigenden Unterhaltskosten (Heizung, Strom, Lebensmittel etc.) sind sie seit Jahren immer wieder in große Versorgungsschwierigkeiten geraten und kämpfen ums Überleben. Es wäre sehr traurig, wenn auch dieses Haus schließen müsste und die Kinder und Jugendlichen dann vielleicht auf der Straße ihrem Schicksal überlassen würde. Auch unser Verein trägt zum Unterhalt durch Spenden bei.
Oberin des Waisenhauses von Odorheiu

Oberin des Waisenhauses von Odorheiu

Die Kleinen vom Waisenhaus lassen grüßen

Die Kleinen vom Waisenhaus lassen grüßen

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Ort: Riscani, Moldawien
Seit: In Planung
Ziel: Betreuung und Ausbildung von jungen Mädchen um sie u.a. vor Menschenhandel zu schützen
Planung eines Jugendwohnhauses und Schul- und Ausbildungsortes für junge, arme Mädchen aus der ländlichen Region um Riscani als Zufluchtsstätte vor Menschenhandel und Ausbeutung.
Wo & Was ist Moldawien?  
Moldawien ist eine ehemalige Sowjetrepublik, die versucht, sich mit den Herausforderungen den Reformen und Modernisierungen aus zu kommen. Arbeitslosigkeit scheint ein chronischer Zustand zu sein, und die kleinen Löhne (150 Euro pro Monat) decken kaum die Grundbedürfnisse. Neben massiver Migration, haben die meisten Familien ein oder zwei Mitglieder im Ausland, die als billige Arbeitskräfte in Russland oder wenn sie Glück haben, – im Westen arbeiten. Kinder und Jugendliche in den ländlichen Regionen sind oft bei den Großeltern zurück geblieben, leben in Heimen oder auf der Straße. In den Dörfern wächst eine ganze Generation von Jugendlichen in Armut  mit sehr geringen Aussichten auf ein besseres Leben auf.
Die Herausforderung:
Wie immer sind die Schwächsten auch die Opfer, und ein großer Prozentsatz der jungen Frauen und Mädchen, die in der Europäischen Sex-Industrie arbeiten sind aus der Republik Moldawien. Menschenhandel bekommt heute viel Aufmerksamkeit, aber es ist wichtig zu verstehen, dass viele dieser jungen Leben leicht durch falsche Versprechen zu locken sind, wegen ihres verzweifelten Wunsches nach einem besseren Leben um jeden Preis. Diese Frauen sind, wenn sie zurückkommen verwundet und  psychisch stark gestört. Eine Präventionsarbeit, die junge Menschen erreicht, die in Gefahr stehen Opfer von Menschenhandel oder Missbrauch zu werden ist dringend nötig. Die Strömung der jungen, gestohlenen Leben muss in ihrem Geburtsort gestoppt werden.
Wer sind wir?
Pilgrims International ist eine Christliche NGO, das von einem dänischen Ehepaar gegründet wurde und seit 17 Jahren in Moldawien arbeitet. Die Arbeit wendet sich an die Armen, Kinder, Jugendliche, Behinderte und Drogenabhängige in den Dörfern.
Die Vision
Die Räumlichkeiten werden geplant, das als Schutz und Zuflucht für  arme und vernachlässigte Kinder und Jugendliche aus der Region, die einen sicheren Hafen benötigen, dienen wird. Das Haus ist für 12 bis 15 junge Schüler (innen) bestimmt. Es wird ein Ort der Entwicklung, wobei der Schwerpunkt auf das Studium und des Lernens und Ausbildung  liegt, der es ihnen ermöglichen soll, kluge und gesunde Entscheidungen zu treffen und ein normales Leben in ihrer eigenen moldawischen Kultur zu leben. Der Ort wird nicht ein „Zentrum“, sondern ein zu Hause, wo Pflichten, Aufgaben und Verantwortung gleichermaßen geteilt werden, sein. Das Haus ist in Riscani, ein regionales Zentrum mit 26 Dörfern. Es hat sowohl moldawisch und russisch sprechende Schulen, zwei Gymnasien, und eine Fachhochschule. Dies gibt den Jugendlichen gute Chancen, durch einen Schulabschluss bessere Möglichkeiten in ihren weiteren Leben zu bekommen.
Budget:
Am Anfang wurde ein älteres Haus in der Stadt gekauft und renoviert, um das Projekt für 5 Mädchen zu starten. Mittlerweile konnte ein größerer Raum in der Innenstadt für 14 000 Euro durch Spendengelder gekauft werden. Dieser Raum besteht aus fast 300 m² und befindet sich in der oberen Etage eines größeren Gebäudes. Ein größerer Umbau muss gemacht werden, einschließlich:
  • Trennwände für die Zimmer
  • Neue Fenster und Türen
  • Dachabdichtung
  • Küche & Sanitäranlagenausbau
  • Heizung
  • Möbel und Innenausstattung usw.
Ein Sachverständiger hat eine genaue Kostenberechnung für den Innenausbau durchgeführt. Der Betrag beläuft sich voraussichtlich je nach Ausführung auf 35.000 € – 40 000 Euro.
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Ort: Augustin, Rumänien
Seit: Ende 2012
Ziel: Schulausbildung für arme Roma-Kinder
Der Missionsverein unterstützt seit 2012 materiell und finanziell zusammen mit dem ev. Pfarrer Eduard Rudolf aus Cluj den Auf-und Ausbau eines Gebäudes und die laufende Kosten für das Hausaufgabenprojekt in Augustin.
Seitdem werden dort je 35-40 (überwiegend Romakinder) von 2 rumänischen Lehrerinnen, die vom Missionsverein durch Spenden finanziert werden, schulisch intensiv betreut.
Bericht von den Lehrerinnen/Betreuerinnen aus Rumänien Corina Grancea und Ana Lingruar
Das Jahr 2015 war ein gutes und ein schlechtes Jahr zur gleichen Zeit! Was war gut? Dass wir von der ersten bis vierten Klasse mit den Kindern gearbeitet haben und dass sie sehr gute Ergebnisse erreicht haben. Wir hatten je 35 – 40 Kinder gehabt. Das Programm war jeden Tag von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Viele Kinder, welche vorher durchgefallen waren, haben im letzten Schuljahr Auszeichnungen bekommen! Wir freuen uns enorm für ihre Entwicklung in der Schule! Diese Kinder stammen aus Familien, dessen Eltern Analphabeten sind! Sie können deshalb ihren Kindern in Schulsachen nicht helfen, darum sind sie so dankbar für diese Hausaufgabenbetreuung! Auch die offizielle Schule in Augustin ist sehr zufrieden. Ihre Lehrer freuen sich sehr, dass wir uns um diese Kinder kümmern. Sie sehen die Fortschritte und die guten Resultate! Das Bürgermeisteramt schätzt ebenso sehr unsere Arbeit und sagt den Leuten, dass wir etwas sehr wertvolles für die Kinder des Dorfes machen. Die Hausaufgabenbetreuung hat einen sehr guten Ruf und Einfluss im Dorf! Wir haben aber auch einige Schwierigkeiten, mit welchen wir zu kämpfen haben, es geht um Einbrüche. Immer wieder wird eingebrochen und alles, was sie wegschleppen können, wird geklaut. Man klaut die Utensilien, das Essen und das Brennholz! Abhilfe eventuell durch den Anbau von Scheinwerfern und einer Alarmanlage. Wir möchten uns für all die Hilfe und Unterstützung bedanken, welche wir im Jahre 2015/2016 wieder aus Deutschland bekommen haben. * Wir würden uns freuen, wenn sich noch einige Spender bereit erklären würden, diese Projekte weiterhin zu unterstützen, damit diese gute Sache fortgeführt und den armen Kindern zusätzlich etwas Essbares angeboten werden kann.
Schul- und_Hausaufgaben-Projekt nach der Renovierung

Schul- und Hausaufgaben-Projekt nach der Renovierung

Schul- und Hausaufgaben-Projekt nach der Renovierung

Schul- und Hausaufgaben-Projekt nach der Renovierung

Schul- und Hausaufgaben-Projekt vor der Renovierung

Schul- und Hausaufgaben-Projekt vor der Renovierung

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