- Zugriffe: 40
Hilfstransport nach Rumänien vom 12.08.2025 - 15.08.2025
3. Hilfstransport nach Rumänien
12.08.2025 - 15.08.2025Bericht von Otto Audenrith
Mitfahrer: Otto Audenrith und Dietmar Scholz Am Dienstag, den 12.08.2025 machten wir, Otto Audenrith und Dietmar Scholz, uns um 4:00 Uhr auf den Weg Von Siegritz aus über Forchheim zur Autobahn A9 Richtung Nürnberg über Regensburg weiter über Passau bis nach Oed, wo wir den Crafter vollgetankt haben. So ging unsere Fahrt weiter über Wien bis Parndorf, hier haben wir vollgetankt und sind dann mit den Fahrradanhänger durch Budapest gefahren, weil der Ring wegen eines Unfalls bis zur Einfahrt dicht war. Deshalb kamen wir mit 1 Stunde Verspätung um 21:30 Uhr in Oradea an. Wir checken im Sozialcenter neben dem Bahnhof ein, wo uns der Direktor Sandor Kocsis uns begrüßte. Kurz darauf gingen wir mit Gelu Filip unseren Übersetzer zum Abendessen, da wir den ganzen Tag noch keine warme Mahlzeit zu uns genommen hatten. Nachdem wir gestärkt waren besprachen wir den weiteren Ablauf. Müde und dankbar von der 17,5-stündigen Fahrt sind wir zu Bett gegangen.
Am nächsten Morgen 13.08.25 nach dem Frühstück haben wir erst einmal getankt und die rumänische Maut bezahlt. Danach fuhren wir zu Pfarrer Istvan Visky und luden die mitgebrachten Hilfsgüter, Lebensmittel und 41 Fahrräder aus. Weitere Hilfsgüter sowie medizinischen Hilfsmittel und Medikamente bekam Dr. Paul Benjamin (er ist der Leiter der Hospizarbeit Emanuel). Wir konnten auch noch Spendengelder an Pfarrer Istvan Visky, Benjamin Paul ( Hospizarbeit), Sandor Ferenczi (Schriftenverteilung), Liviu Naghi (Leiter der Kirchengemeinde in Nojorid) und an den Zahnarzt von Gelu konnten wir ein Fahrrad übergeben. Nach dem Ausladen stärkten wir uns bei hochsommerlichen Temperaturen mit Kaltgetränken und Kaffee. Dabei tauschten uns über unsere und ihre Arbeit aus. Nun ging es weiter zu Herrn Gavril Hanga (Chef der MAN- Werkstatt) wo wir einige Fahrräder und Lebensmittel und Bekleidungspakete und Computer übergaben). Als wir fertig waren suchten wir uns ein schattiges Restaurant, wo wir zu Abend gegessen haben. Zurück zu unserer Unterkunft blieben wir noch bis 23:00 Uhr im Vorhof bis die Temperaturen abgekühlt und erträglich waren um ins Bett zu gehen.
Am Donnerstag, den 14.08.2025,haben wir 08:00 Uhr in Oradea gefrühstückt, Im Anschluss bekamen wir von Herrn Direktor Sandor Kocsis eine Führung durchs Haus und einige Videos gezeigt, was alles in diesem Sozialcenter gemacht wird. Wir waren sehr positiv beindruckt über die Arbeit die hier geleistet wird. Ab 11 Uhr ging es dann an Plätze und Orte wo die praktische Hilfe geleistet wird. Wir besuchten mit den Sandor den Sprecher der Sinti- und Roma Kolonie in Sacue einige Familien. Dabei übergaben wir Fahrräder und Lebensmittel an Sandor, der weiß wer was braucht und er ist sehr konsequent bei der Verteilung der Hilfsgüter. Nach 2 Stunden fuhren wir weiter zu ganz armen Familien in Oradea, wo die Gegensätze nicht größer sein können. Direkt neben dem Aqua Park liegt dieses Armenviertel wo Pfarrer Visky eine gute Arbeit leistet. Wir konnten einer Familie auch Geld für eine anstehende Operation zukommen lassen und bei einer anderen Familie wurde auch mit Spendengeldern vom Missionsverein „Lasst uns gehen“ ein Laminatboden eingebaut und ab diesen Zeitpunkt hat das kleine 4-jährige Mädchen keine Gesundheitsprobleme mehr. Gott sei Dank dafür. Nach diesen vielen Eindrücken kehrten wir zurück und sprachen auch darüber, dass auch hier in Rumänien noch viel zu tun gibt. Auch wenn es nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist aber er lindert manche Not. Erst am späten Nachmittag gingen wir zum Mittagessen mit Pfarrer Visky, wo wir auch über all die Eindrücke redeten, die wir gesehen haben und beschäftigten. Nun holten wir unser Fahrzeug von der MAN Werkstatt ab und fuhren zu unserer Unterkunft; wo wir uns mit unserem Übersetzer, dem Direktor Sandor und auch mit Dr. Benjamin Paul uns noch kurz trafen und uns verabschiedeten. Wir sind dann gegen 22:30 Uhr zu Bett gegangen.
Am Freitag, den 15.08.2025 traten wir wegen der großen Hitze um 03:40 Uhr die Heimreise an. Über die Grenze Bors II fuhren wir über Ungarn durch Österreich nach Bogen wo wir uns mit Pfarrer Johannes Waedt trafen und den leeren Fahrradanhänger (mit neuen TÜV) übergaben. Nach einer kurzen Kaffeepause segnete uns noch und wir setzten wir unsere Heimreise fort. Unser Heimatziel Siegritz erreichten wir gegen 21:00 Uhr. In dieser Zeit fuhren wir insgesamt 2320 km. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen ganz herzlich bedanken für alle eure Gebete, eure Unterstützung. Ganz besonders bedanken wir für alle Bewahrung vor Unfall und Gefahr, für Gottes Schutz und Begleitung auf den Straßen. Danke für alle wunderbaren Begegnungen, die wir wieder erleben durften.
26.05.2026