Reisebericht über den Hilfsgütertransport nach Rumänien
04.05.2026 - 06.05.2026Bericht von Otto Audenrith
Mitfahrer: Otto Audenrith, Robert Bärnreuther und (Gelu Pilip) Übersetzer Montag den 04.05.2026 Abfahrt von Siegritz um 3:45 Uhr nach Heiligenstadt, Robert abgeholt und beladen der persönlichen Sachen. Abfahrt um 4:10 Uhr über Forchheim, Regensburg nach Bogen um 6:30 Uhr zu Pfarrer Johannes Weadt.
Ankunft um 6:30. Wir nahmen den Fahrradanhänger mit 45 Fahrrädern mit und tranken noch einen Kaffee. Johannes verabschiedete uns noch mit dem Reisesegen. Nun ging es um 7:15 Uhr weiter über Passau nach Oed, wo wir vollgetankt haben und eine kurze Pause einlegten. Weiter über Wien, bis kurz vor Budapest haben wir in Ungarn getankt. Es gab keine Grenzkontrollen. Weiterfahrt bis nach Nagykereki in Ungarn, wo wir uns mit Pfarrer Imre Kovacs getroffen haben. Hier luden wir 3 Fahrräder und 1 Heimtrainer und eine Matratze aus und haben uns mit Pfarrer Imre unterhalten und tauschten Grüße aus.
Danach weiter über der neuen Autobahn nach Oradea. Nach der Grenze war eine Polizeikontrolle, die unsere Frachtpapiere anschauten und sehr freundlich waren. Sie wünschten uns eine gute Weiterreise. Nach 17:15 Stunden Fahrt erreichten wir unser Ziel. Hier stellten wir den Crafter mit Anhänger im Hof der Sozialstation ab. Wir bezogen unsere Quartiere. Unser Übersetzer Gelu Pilip kam zu uns und wir gingen noch zum Italiener Pizzaessen. Danach fuhr er uns zurück in unserer Unterkunft wo wir dankbar und müde zu Bett gingen.
Dienstag den 05.05.2026 standen wir um 7:00 Uhr auf und nach einer erfrischenden Dusche nahmen wir unser Frühstück in der Unterkunft ein. Gegen 8:15 Uhr begannen wir mit dem Abladen der Fahrräder und stellten sie im Hof ab. Pfarrer Istvan Visky und einige Mitarbeiter der Sozialstation halfen uns beim ausladen der Hilfsgüter. Wir teilten die Hilfsgüter in 3 Kategorien auf ( Hospiz, Bekleidung , Kindersachen ) Nun erfolgte die Übergabe:
1.Pfarrer Istvan Visky und die Sozialstation bekamen die 42 Fahrräder, und die Bekleidungspakete sowie einiges an Kinderspielzeug
2.Danach Besuch bei Herrn Gavrril Hanga (MAN) , wo wir unser Fahrzeug aufgetankt haben und einen kleinen Rundgang durch und um die Werkstatt bekamen.
3. Nun besuchten wir Livio Naghi. Er ist der Leiter der Gemeinde in Nojorid. Er war schwer krank und musste im Dezember 2025 2 Herz OP`s über sich ergehen lassen. Beim gemeinsamen Mittagessen hatten wir viel Zeit über seine Krankheitsgeschichte zu sprechen und wir durften die Führungen und Segnungen Gottes in seinem Leben erfahren. Der Missionsverein konnte Ihm eine Spende übergeben.
4. Danach wollten wir zu Dr. Benjamin Paul, doch leider war er verhindert. Dafür zeigte und erklärte uns Mariela Murg die Direktorin vom Hospice Emanuel in Oradea das neu erbaute Hospicegebäute und informierte uns über die weiteren Bauphasen. Wenn alles klappt soll zum Ende des Jahres der erste Bauabschnitt eingeweiht werden. Für den 2. Bauabschnitt bekommen Sie von der EU -Fördergelder in Höhe von 2,5 Millionen €. Doch fast die gleiche Summe müssen sie innerhalb der nächsten 2 Jahre in Eigenleistung aufbringen. Eine große Herausforderung, wo viele kleine und große Geldgeber und Spender benötigt werden. Wo und wie können wir da mithelfen? Nach diesen Eindrücken fuhren wir wieder zur Sozialstation, wo wir ihnen einen ganzen Minibus voll Medizinische Artikel und Hilfsmittel, sowie eine Geldspende vom Missionsverein „ Lasst uns gehen“ für die Hospicearbeit Emanuel übergeben konnten.
5. Zum Abschluss fuhren wir dann zu Pfarrer Istvan Visky und seiner Frau Andrea. Hier wurden wir sehr herzlich aufgenommen und bei Kaffee und Schokoladeneis berichteten wir uns gegenseitig von unseren Gemeindesituationen und teilten unsere persönlichen Sorgen, Nöte, Ängste und Freuden miteinander aus. Mit einem Segensgebet für Ihn und seiner Familie verabschiedeten wir uns und übergaben ebenfalls eine Geldspende Auch für seine Arbeit bekam er ebenfalls eine Geldspende vom Missionsverein. Nun fuhren wir zurück zum Ungarischen Dorf, wo ein sehr schönes Restaurant ist. Dort haben wir einen Reiserückblick gemacht. Nun machten wir uns auf den Weg zur Unterkunft und verabschiedeten uns von unserem Übersetzer Gelu. Nach einer wohltuenden Dusche gingen gegen 21:30 Uhr zu Bett.
Mittwoch den 06.05.2026 Heute Morgen sind wir um 3:30 aufgestanden. Nach der Morgentoilette tranken wir noch einen Kaffee und um 4:15 Uhr ging unsere Heimreise über den Grenzübergang bei Bors II über Ungarn / Österreich / Passau nach Hause. Mit wenigen Pausen bei strahlendem Sommerwetter sind wir ohne große Staus und Hindernissen wieder sicher und wohlbehalten um 17:45 Uhr zuhause angekommen. Knapp 2350 km legten wir in dieser 3- tägigen Reise zurück. Viele Begegnungen, gute Gespräche und wunderbare Eindrücke konnten wir in dieser kurzen Zeit aufnehmen.
Ich bin Gott von Herzen dankbar für alle Bewahrung und allen Segen den wir wieder erfahren durften. Vielen Dank an allen die uns im Gebet begleite haben.
26.05.2026